Datum: 2.08.17

Hochauflösendes Ultraschallgerät für das Krankenhaus Hersbruck

Dr. Hans Kolb, Belegarztsprecher, Götz Reichel, Vorsitzender Förderverein, Dr. Otto Wolze, Förderverein, Dr. Michael Hitzschke, Geschäftsführer Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH (v.l.n.r.)

Der Förderverein des Krankenhauses Hersbruck trug mit einer Spende von 20.000 Euro zum Kauf des hochwertigen Gerätes bei.  

Der rasante technologische Fortschritt in der Medizintechnik macht auch vor dem Ultraschall nicht halt. Die neueste Gerätegeneration liefert mit ihren hochauflösenden Bildern eine Präzision in der Diagnostik, die ihre Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitert hat. „Wir können damit organische Veränderungen sehr viel deutlicher bereits im Ultraschall erkennen“,  lobt Dr. Hans Kolb, internistischer Belegarzt im Krankenhaus Hersbruck. Weitere aufwendige Untersuchungen sind daher oft nicht mehr nötig.

Das die Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH die Anschaffung des Hightech-Gerätes leisten konnte, verdankt sie dem Förderverein des Krankenhauses Hersbruck. Dieser unterstützte den Kauf mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. „Wir unterstützen das Hersbrucker Krankenhaus auch weiterhin, auch wenn die Schließung in fünf Jahren droht“, berichtet Götz Reichel, der erste Vorsitzende des Vereins. Für Dr. Otto Wolze, dem zweiten Vorsitzenden, ist dies „ein klares Signal dafür, dass wir weiter zum Krankenhaus stehen“.

Dr. Michael Hitzschke, Geschäftsführer der Krankenhäuser Nürnberger Land, bedankt sich für diese langjährige Unterstützung des Fördervereins, ohne dessen Hilfe viele Anschaffungen nicht hätten realisiert werden kann. „Auch wir werden trotz der angekündigten Schließung in fünf Jahren weiter in das Krankenhaus investieren“, betont der Geschäftsführer. So wurden kürzlich für fast 30.000.- Euro Betten  in neue Betten und Nachttischchen investiert, zurzeit sind im ganzen Haus die Maler unterwegs, um dem Haus eine Frischekur zu verpassen.

„Moderne Ultraschallgeräte sind heute nach fünf Jahren technisch veraltet, und auch der intensive tägliche Einsatz hinterlässt am Gerät seine Spuren“, daher freut sich Kolb über den Neuzugang, der sich als Alleskönner erweist. Das Hightech-Gerät liefert nicht nur präzise Ultraschallbilder aus dem Körperinneren, die verschiedenen Sondenköpfe ermöglichen auch ein breites Einsatzspektrum von der „klassischen“ Sonografie des Bauch- und Beckenraumes über die Ultraschalluntersuchung des Herzens und die Organpunktion bis hin zur Endosonografie, bei der die Ultraschallsonde über Körperöffnungen wie Mund oder Darm eingeführt wird.